Parkinsongruppe
Bremerhaven
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Kleine Berichte zu den Veranstaltungen aus dem Jahr 2017

Dezember

November

Zu unseren Gruppentreffen am 19. Oktober war Herr Dr. Honig, Neurologe aus Klinikum Reinkenheide, zu Gast. In seinem Vortrag hat er uns die nicht motorischen Begleiterscheinungen der Parkinsonerkrankung vorgestellt. In einer kurzen Einführung stellte er den Namengeber James Parkinson der Erkrankung vor und gab einge Erläuterungen zum Stand der Parkinsonforschung. parkinson ist immer noch nicht heilbar, doch mit medikamentöser Unterstützung, mit Tipps und Tricks läßt sich der Verlauf der fortschreitenden Nervenerkrankung länger hinauszögern und damit Lebensqualität gewinnen. Er gabe Einblicke in die ersten Symptome und welche Zeichen noch auftreten, wie Riechstörungen, Schlafstörungen, Speichelfluss, Verdaungsprobleme und was bei der Medikamenteneinnahme wichtig ist. Einen kleinen Bericht dazu von einem Mitglied können Sie sich hier herunterladen

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In den verschiedenen Regionen wird gelegentlich auf die Notfalldose im Kühlschrank aufmerksam gemacht. Eine tolle Sache. Aber wenn man so die einzelnen Personen danach fragt, ist sie leider noch nicht so bekannt, aber man sollte sich dazu informieren. Mit dieser Dose möchte man den Rettungskräften wichtige Informationen für den Notfalleinsatz geben. Warum eigentlich in den Kühlschrank, ist doch eigentlich ein guter Ort, da eigentlich jeder weiß, wo ein Kühlschrank in der Wohnung steht, somit braucht der Rettungsdienst nicht lange zu suchen. Mit ein paar Aufklebern kann dem Rettungsdienst die Suche auch noch erleichtert werden. In die Dose sollen auf dem Blatt nur wichtige Informationen zur eigenen Lebenssituation gegeben werden, nicht nur wichtige Medikamente sondern auch z.B., ob ein Haustier vorhanden ist. Bei mehreren Personen im Haushalt sollte es auch mehrere Dosen geben. Man kann sie aber auch im Auto deponieren für einen Unfall. Bitte fragen Sie beim Seniorenbeirat oder in der Apotheke zur Notfalldose nach, sie werden meistens zum Selbstkostenpreis abgegeben. Mitlerweile wird auch der Rettungsdienst sensibilisiert, einmal in den Kühlschrank zu schauen.
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Neuro 2017
Ein gewisser Höhepunkt war jetzt die Neuro 2017 am 9. September in der Messe Bremen. Eigentlich ist die Neuro alle zwei Jahre in Bremerhaven, aber jetzt war sie hier. Am Vormittag war sicherlich 500 Personen dabei und haben sich die Vorträge zu den Themen Parkinson, Multiple Sklerose und Schlaganfall angehört. Wir hatten zusammen mit der DMSG wieder einen Informationsstand, der immer gut umlagert war. Die Begrüßungen waren wieder von verschiedenen Vertretern der Stadt und Kliniken.
Vorallem dann die Vorträge waren wieder interessant.
Herr Prof. Dr. Reichmann aus Dresden, wie und wo der Parkinson entsteht und welche Erkenntnisse man hat, wie der Parkinson vom Magen und Darm über den Vagus-Nerv in das Gehirn steigt.
Herr Prof. Dr. Ebersbach aus Beelitz-Heilstätten, welche Therapieoptionen es in der Behandlung des Parkinsons gibt und dass eine Aussage, zum Austherapiert sein, viel zufrüh gemacht wird.
Am Nachmittag waren dann die Vorträge, die die drei neurogener Erkrankungsformen gemeinsam betrafen.
Die begleitenden Ausstellungen am Tag, es waren 43 Institutionen dabei, haben für den Betroffenen sehr viele zusätzliche Informationen bereit gehabt.
Die nächste Neuro2018 wäre am 20. Oktober 2018 in Bremerhaven.

Um auch zu zeigen, dass sie gemeinsam stark sind, haben die Regionalgruppen aus Bremerhaven und Cuxhaven am 3. August das Kompetenzzentrum für Barrierefreies Wohnen in Garrel besucht. Schnell kam schon die Erkenntniss, wenn man das vorher schon alles gewußt hätte was Karin Lüers dort den Teilnehmern erklärt, könnte man sich so einiges zukünftig im Lebensbereich erleichtern. "Es gibt eigentlich nichts, was es nicht gibt" war die Aussage der Wohnraumberaterin, "man muss sich nur einmal informieren". 80% der gezeigten Produkte lassen sich auch nachträglich einbauen. Auf der Rückfahrt nach Hause mit dem Bus, gingen die Diskussionen über das Eine oder Andere weiter.

Im Juli kommen wir nur einmal zum Gruppentreffen zusammen.

 

Zum Selbsthilfetag am 17. Juni hatten wir unseren Infostand in der Böger vor Karstadt. Die Sonne hatte es auch mit allen Beteiligten gut gemeint. Wir konnten Informationen an verschiedene Interessierte weitergeben und haben auch neu Kontakte zu Parkinsonpatienten geknüpft.


Am 15. Juni haben uns die PflegeschülerInnen von der Hansapflege zum Gruppentreffen besucht. Es war ein reger Gedankenaustausch zumal sie auch viele Fragen zu unseren Situationen gestellt haben. Das Gespräche hatten allen viel Spass gemacht.

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Das Grünkohlessen ist immer eine leckere Sache, aber genauso ist es auch ein Spargelessen, auf das wir uns schon immer das ganze Jahr freunen. Am 18. Mai war es dann im Vereinshaus des Gartenvereins-Süd wieder so weit.

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Zum Welt-Parkinsontag und auch zum 200. Geburtstag von James Parkinson hatten mehrer Institutionen zu einer Veranstaltung am 6. April in das Atlantic Hotel Sail City in Bremerhaven eingeladen. Die Veranstaltung wurde vom Medizinischen Geschäftsführer Prof. Dr. med. Junghans des Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide eröffnet. Vorträge von Frau Dr. med. Odin, Frau Dr. med. Fox, Herr Prof. Dr. med. Odin, Herr Prof. Dr. med. Pinsker, Herr Dr. med. Honig zeigten den Anwesenden die Aspekte einer modernen Parkinsontherapie auf. Zwischendurch und auch anschließend konnten viele Fragen gestellt werden. Ein Mitglied unserer Selbsthilfegruppe hat eine kleine Zusammenfassung erstellt, die Sie hier herunterladen und anschauen können.

Am 8. April hatte Frau Dr. Odin in der Paracelsus-Klinik Bremen-Vahr ein Aktionstag rund um den Parkinson.

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März

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Nicht nur das Thema Parkinson sollte bei unseren Treffen wichtig sein. Es darf auch einmal nur die Gemeinschaft und das Gespräch sein. Dieses läßt sich am Besten beim Grünkohlessen machen, was wir am 23. Februar durchgeführt haben.

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Für manche Parkinsonpatienten wird die Gang- und Standsicherheit immer schwieriger. So hat uns Frau Dr. Tietjen aus dem Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide, am 26. Januar einiges über wichtige Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen berichtet und wie eine gute Sturzprophylaxe durchgeführt werden kann.